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In Venedig wurden die Gewinner
des Grand Prix 2013-2015 ausgezeichnet

Die Preisverleihungszeremonie fand in der wundervollen Kulisse der Universität IUAV statt. dem Kuratorenteam des italienischen Pavillons auf der 15. Biennale der Architektur in Venedig Ehrengast war der Architekt Simone Sfriso von TAMassociati,

Die zehnte Ausgabe des Grand Prix von Casalgrande Padana endete am Freitag, den 27. Mai 2016, mit der Preisverleihungszeremonie in der Aula Magna der Universität IUAV in Venedig, im renommierten monumentalen Tolentini-Komplex, in Anwesenheit von bedeutenden Persönlichkeiten der Architekturkultur und der Designwelt, der Kritik, der Universität und der Kommunikation.

Über 150 Kandidaten aus aller Welt waren mit hochwertigsten Vorschlägen in der Endphase vertreten, um die wachsende Verbreitung und Wertschätzung von Keramikmaterial im Baubereich zu demonstrieren. Davon zeugen die Orte selbst, an denen die prämierten Werke umgesetzt wurden: Südafrika, Katar, Peru, Russland, Ungarn, Polen, Schweiz, Frankreich und Italien.

Im Bereich Einkaufszentren und Bürokomplexe war der erste Gewinner Zoltán Kun - Kunyho Épitésziroda kft mit dem Klauzal-Markt - Budapest, Ungarn; der zweite Preis ging an Boleslaw Stelmach - Stelmach i Partnerzy Biuro Architektoniczne Sp. Zo.o. mit der Zamkowe Tarasy Gallery - Lublin, Polen; der dritte Preis hingegen ging an Anthony Orelowitz, Vivien Yun, Amir Livneh - Paragon Architects mit der 115 West Street, Johannesburg - Südafrika.
In der Kategorie Öffentliche und Dienstleistungsgebäude, Industriegebäude, Sonstiges hat Giampiero Peia - Peia Associati Srl mit der Sky Lounge Bar, Kempinski Residences and Suites - Doha, Katar gewonnen; der zweite Preis ging an Giulio Barazzetta, Sergio Gianoli - SBG Architetti mit der Pfarrkirche Unserer Lieben Frau der Barmherzigkeit - Baranzate, Mailand, Italien; der dritte Preis an Airat Sibaev - Tatinvestgrazhdanproject NPF Kazan' mit dem Flusshafen, Medrese (islamisches Seminar) - Bolgar, Republik Tatarstan, Russland. Für Wohngebäude ging der erste Preis an Jacopo Mascheroni - JM Architecture mit der Montebar Villa - Medeglia, Kanton Tessin, Schweiz; der zweite an Rafael Freyre - Arquitectura Rafael Freyre mit der Casa Azpitia - Mala, Peru; und der dritte an Alain Demarquette mit Aimant si Passion - Le Touquet, Frankreich.

In der Kategorie Fassadenverkleidungen, Bodenbeläge im Außenbereich ging der erste Preis an 5+1AA Alfonso Femia, Gianluca Peluffo - Agenzia di Architettura Srl mit drei Projekten: Docks - Marseille, Frankreich; IULM 6 - Freie Universität für Sprachen und Kommunikation, Mailand, Italien; Life - Neues Wohnviertel im ehemaligen Sektor Draco, Brescia, Italien; der zweite Preis ging an Labics - Maria Claudia Clemente, Francesco Isidori mit dem MAST Manifattura Arti, Sperimentazione e Tecnologia - Bologna, Italien; während der dritte Preis Roberto Drigo - Studio Drigo mit BID-ON FASHION - Shoes Store - Fossalta di Portogruaro, Venedig, Italien verliehen wurde.
Schließlich wurde noch ein Sonderpreis für den Sektor Schwimmbäder an Alessandra Raso, Matteo Raso - Cliostraat für das Neue Schwimmsportstadium in Cuneo - Sportkomplex Parco della Gioventù - Cuneo, Italien. vergeben.

Ehrengast des Abends war der Architekt Simone Sfriso von TAMassociati mit einem Vortrag über die Themen der 15. Internationalen Architekturausstellung der Biennale in Venedig, bei der das Team von TAMassociati die Rolle als Kuratoren für den italienische Pavillon übernommen hat, für den Casalgrande Padana als einer der Hauptsponsoren zählt. Über die Vision der Architektur als kollektives Werk für das Allgemeinwohl und die Fähigkeit, hohe soziale Werte und professionelle Kompetenzen zu kombinieren, die die Forschung von TAMassociati auszeichnet, wollte Casalgrande Padana die eigene Verbindung mit der Welt der Projekte und der architektonischen Kultur unterstreichen. Eine Verbindung, die sich durch die Initiative des Grand Prix konsolidiert hat, die dank einer mehr als fünfundzwanzigjährigen Geschichte einen privilegierten Beobachtungspunkt für die Evolution bei der Nutzung von Keramik und bei der Entwicklung der Projektforschung darstellt.

Diese Aspekte der Originalität wurden auch von den Vertretern der Institutionen - Alberto Ferlenga, Rektor der Universität IUAV in Venedig, Giuseppe Cappochin, Präsident des Nationalen Rats der Architekten, Planer, Landschaftsgestalter und Umweltschützer, Anna Buzzacchi, Präsidentin der Kammer der Architekten, Planer, Landschaftsgestalter und Umweltschützer der Provinz Venedig und Francesco Dal Co, Direktor der internationalen Architekturzeitschrift Casabella - hervorgehoben, die in ihren Begrüßungsreden betonten, dass der Grand Prix ein Modellbeispiel für die Zusammenarbeit zwischen Produktions- und Projektkultur darstelle, die die architektonische und technologische Qualität des Werks steigern soll.

Wie der Präsident Franco Manfredini in seinem Vortrag darstellte - „ist die Idee des Grand Prix im Jahr 1990 mit dem hauptsächlichen Ziel entstanden, eine fruchtbare Begegnung und einen Austausch von Fachwissen zwischen uns, den Hersteller außergewöhnlicher Keramikprodukte, und den Protagonisten der Planung zu begünstigen, die mit kreativer Interpretation und konkreter Anwendung in der Architektur ihre absoluten Qualitäten würdigen. Bereits ab der ersten Ausgabe gelang es dem Grand Prix, einen aktuellen Überblick über die technischen Eigenschaften und das expressive Potential von Feinsteinzeugelementen zu liefern, indem er ihre Flexibilität und ihren Eklektizismus kraftvoll unterstrich: von den schwierigsten Ausführungen moderner Architektur bis zur Sanierung existierender Bauten; vom Innendesign bis zu Bodenbelägen in Außenbereichen; von Fassadenverkleidungen bis zu großflächigen, stark frequentierten Bodenbelägen“.

Die Preisverleihung schloss symbolisch mit dem Start der Elften Ausgabe des Grand Prix. Dazu wurden alle Planer eingeladen, die in ihrer Arbeit mit Keramikmaterialien von Casalgrande Padana experimentieren und sie kreativ einsetzen. Die Teilnahmefrist ist für den 31. Dezember 2018 festgelegt. Wie immer werden für den Wettbewerb alle Werke zugelassen, die bis zu diesem Zeitpunkt tatsächlich umgesetzt wurden und nicht an vorherigen Ausgaben teilgenommen haben.